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Wieso Du das Rauchen nicht lassen willst und wie es doch geht

Jeder Raucher will aufhören und weiß, dass Rauchen das dümmste ist, was er je getan hat. Ebenso aber glaubt jeder Raucher, dass Zigaretten schmecken. Warum das Unsinn ist – die ganze Wahrheit.

Jeder Raucher will aufhören und weiß, dass Rauchen das dümmste ist, was er je getan hat. Ebenso aber glaubt jeder Raucher, dass Zigaretten schmecken. Warum das Unsinn ist – die ganze Wahrheit.

Wieso Du das Rauchen nicht lassen willst und wie es doch geht


Wieso Du das Rauchen nicht lassen willst und wie es doch geht

Rauchen schmeckt ja so gut, oder? Nein, Du sagst es aber das stimmt nicht. Du willst nicht aufhören? Doch, das willst Du, aber Du glaubst, Du kannst es nicht. Es geht und das sogar ganz einfach. Nach und nach gehen wir kurz auf die wichtigsten Punkte ein, warum es so nicht geht, wie Du denkst und wie es dann doch mit Hypnose leicht möglich ist, sich das Rauchen abzugewöhnen.

Warum der Raucher nicht verzichten kann

Raucher sagen immer, dass sie die Freiheit haben möchten zu rauchen. Nun ist Freiheit das genaue Gegenteil von Sucht. Jedes Suchtmittel blockiert in unserem Gehirn die Opiatrezeptoren – auch genannt Opoidrezeptoren. Die Folge davon: Die Endorphin Ausschüttung – das körpereigene Belohnungssystem – wird dadurch herabgesetzt. Das ist dauerhaft und irreversibel. Wer also aufhört zu rauchen, der hat ein durch das Rauchen gestörtes Belohnungssystem. Darum kann dies auch nach vielen Jahren und Jahrzehnten wieder rückfällig werden, denn Fahrradfahren und ins Fettnäpfchen treten verlernt man nicht. Auch hier ist es so, dass wir etwas mühsam erlernen und dann nicht mehr verlernen. Beim Rauchen überwinden wir auch den Husten und den ekelhaften Geschmack, weil wir cool sein wollen und gewöhnen uns daran, um dazu gehören zu können.

Warum aber fangen wir damit an?

Wegen des Nachahmungseffekts. Rebellische junge Menschen mit einer freiheitsliebenden Persönlichkeit sind die, die sich oftmals in jungen Jahren schon schnell zur Zigarette verführen lassen. Man spricht hier wirklich die sogenannte Raucherpersönlichkeit. Wir sehen die Menschen, denen wir entsprechen wollen, die unabhängig sind, die Freiheit lieben und unangepasst sind – und dann möchten wir dieses Verhalten nachahmen. Wir verbinden diese Coolness mit dem Rauchen und möchten daher damit beginnen.

Wenn wir uns vorstellen, wie der Marlboro Mann raucht, dann kommt in uns der Freiheitsdrang auf. Einer dieser Darsteller starb an Lungenkrebs und hat eine Kampagne gegen das Rauchen gestartet. Die war wohl zu uncool – leider. Sehen wir uns an, wer sonst noch so raucht und verinnerlichen dieses Bild, dann wissen wir mehr. Schwangere Frauen, sehr dicke und ungepflegte Menschen oder sehr aggressive Menschen. Das entspricht oft der Wirklichkeit und würde auch das Bild verändern.

Das Gehirn will einen Deal

Das Gehirn möchte daher einen Deal mit uns eingehen, wenn wir unser Verhalten ändern und Nichtraucher werden wollen. Darum auch glauben wir, dass uns das Rauchen wirklich schmeckt. Hast Du darauf keine Antwort, dann wird nichts geschehen. Das Belohnungssystem braucht eine Alternative, die gefällt. Die Parallelen hierzu sind die guten Vorsätze anderer Art, wie Morgen die Diät beginnen oder mit dem Sport anzufangen. Auch hier möchten wir etwas tun und werden es nie schaffen.

Raucher nehmen wirklich ab – beispielsweise durch die Amputation von Gliedmaßen – schnell und dauerhaft.

Wie können wir dem Gehirn einen Deal anbieten und aufhören zu rauchen?

Da hilft uns die Hypnose ganz leicht. Wir schauen, wie das Rauchen begonnen wurde und suchen gemeinsam nach den Punkten, die uns wirklich daran nicht gefallen. So, wie wir die Hindernisse überwunden haben, um zu rauchen (Ekel, Husten …), so nehmen wir nun das, was uns stört und vergrößern es. Wir finden das, was uns nicht daran gefällt und machen es uns bewusster. So verstehen wir auf eine für das Gehirn verständliche Art, dass wir aufhören wollen, weswegen wir es auch leicht schaffen können. Dazu braucht es noch ein paar persönlich angepasste Verhaltensweisen und Übungen. So habe ich es auch selbst geschafft – schon vor über zehn Jahren.

Einige Erfolgsgeschichten

Martina (Büroangestellte) kam nur einmal zur Hypnose, setzte die Tipps um und hat nie wieder angefangen. So ging es vielen – sie aber hat sich gerade nach mehr als fünf Jahren zurückgemeldet. Das hat mich sehr für sie gefreut.

Hans (Bausachverständiger) hat den Entschluss gefasst und war beim ersten Termin zu aufgeregt. Ein „Kerl wie ein Baum“, der absolut nervös war – warum auch nicht. Beim zweiten Termin war er ruhiger. Nach einem Jahr noch war er Nichtraucher. Seine Frau bestätigte es mir. Aber nicht nur das, sie bestätigte wirklich auch das, was ich auch dachte, gesehen zu haben: Er hatte eine ganz andere, viel weichere Haut bekommen. Sie dachte, er wäre zur Kosmetikerin gefahren. Das mag aber auch daran liegen, dass er eine gute Nahrungsergänzung nahm, als er aufgehört hatte. Beide sind auch davonn wirklich begeistert und haben sich toll verändert.

Georg (Versicherungsvertreter) – war wohl einer meiner schwersten Klienten – er hatte aufgehört und wieder angefangen. Was sein Thema war, erkannten wir zuerst nicht gemeinsam. Es waren seine Pausen zwischen den Terminen. Als er hier gute Techniken kennenlernte, ging es ganz einfach.

So wurde ich Nichtraucher

Meine Geschichte als Nichtraucher war für mich natürlich die beeindruckendste. Ich hatte sechs Wochen keine Stimme mehr und konnte nicht mehr. Alles war nur noch Angst. Ich habe nicht gewusst, was war. An sich musste mir klar sein, dass ich bei 80-100 Zigaretten am Tag genau deswegen nicht mehr konnte. Aber man will ja nicht hinschauen. Nachdem mir nun der dritte Arzt helfen konnte und wusste, was los war, ging es mir nicht besser. Er sagte zu mir, dass meine Stimmbänder stark in Mitleidenschaft gezogen worden waren. Seine Worte waren: „Entweder hören Sie sofort auf zu rauchen oder ich mache Ihnen in 1-2 Jahren so ein lustiges Loch in den Hals.“ Das schockierte mich. Danach sagte er: „Falls Sie überlegen, wann Sie aufhören … das haben Sie schon getan, als sie hier hinein kamen. Fangen Sie am besten nicht mehr an.“ Ich habe es wirklich durchgezogen und wusste natürlich nicht wie. Also habe ich ihn gefragt. Das sogenannte Wundermittel „Champix“ war mir empfohlen worden. Er riet mir davon ab und erklärte mir, dass es ein Antidepressivum mit starke  Nebenwirkungen sei und er mir nur abraten könne. Er sagte, ich solle mir natürliche Wege suchen. Das habe ich getan und begann Hypnose, Meditation und einige andere Techniken in meiner Ausbildung zu lernen. So wurde der schwere Anfang schnell leichter – dann war die Sucht ganz weg. Bei den Nachuntersuchungen stellte er fest, dass ich wirklich aufgehört hatte und war beeindruckt. Heute liegen dort meine Flyer aus. Heute kommt mal immer die Lust wieder auf, aber der Ekel ist größer. So kann ich sagen, ich muss aufpassen, aber ich habe wirklich gewonnen. Selbst dann, wenn ich aufmerksam sein muss. Das ist okay, denn ich kann damit umgehen.

Wenn Du jetzt überlegst …

Gib Dir die Chance und höre damit auf. Es ist so viel leichter als Du denkst. Gib Dir und der Hypnose eine Chance – Du kannst es. Wenn Du magst, sprechen wir über einen Termin - das geht vor Ort und am Telefon.

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4 Gedanken zu „Wieso Du das Rauchen nicht lassen willst und wie es doch geht

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