Springe zum Inhalt

1

Die Angst kann unser Leben kontrollieren. Panikattacken können es sogar richtig lahmlegen. Dabei verstehen wir gar nicht, wie es dazu kommen kann. Es ist nicht nachvollziehbar, warum ich auf einmal immer mehr Angst habe. Es fing ja ganz harmlos an, aber irgendwann verliert man die Kontrolle. Das muss nicht sein …


Die Angst kann unser Leben kontrollieren. Panikattacken können es sogar richtig lahmlegen. Dabei verstehen wir gar nicht, wie es dazu kommen kann. Es ist nicht nachvollziehbar, warum ich auf einmal immer mehr Angst habe. Es fing ja ganz harmlos an, aber irgendwann verliert man die Kontrolle. Das muss nicht sein …

Angst und Panikattacken verstehen!


Angst und Panikattacken verstehen!

Kurzatmigkeit, Herzrasen, Schweiß, Schwindel und das Gefühl, man kann diese Situation nicht aushalten und der Gedanke, gleich zu sterben. So zeigt die Panikattacke sich und es fühlt sich lebensbedrohlich an – dann merken wir, dass es um Angst bzw. Panik geht. Nach ca. 15-20 Minuten wird es dann oftmals besser. Vorher hatten wir Todesangst. Diese Symptome werden zuerst bagatellisiert und dann – nach mehrmaligem auftreten – medizinisch abgeklärt und untersucht. Man forscht zuerst einmal nach den körperlichen Symptomen – erst später nach Angst und Panik, oft sehr spät. Oftmals denkt man erst an einen möglichen Herzinfarkt und lange Zeit nicht an Angst und Panik.

Angst und Panik sind Volkskrankheiten. Ängste sind sehr weit verbreitet und ca. 10 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Panikattacken. Leiden ist hierbei sehr deutlich wahrzunehmen. Panik ist viel schlimmer als Angst. Wir können sie oft nicht zuordnen, nicht einschätzen und sind vollkommen machtlos.

Angst kann Sinn machen, Panik kommt vollkommen unvorhergesehen. Sinn machen bedeutet, dass man einen (scheinbaren) Grund oder Anlass kennt, beispielsweise Höhenangst, Angst vor dem Autofahren, Angst öffentlich zu reden, Existenzängste, Trennungsängste, Angst vor tiefem Wasser, Fliegen, Einsamkeit und Trennung, Dunkelheit und vielen anderen Situationen. Angst kann sehr viele Gesichter besitzen.

Angst wird krankhaft, wenn sie übermäßig stark wird, unser Leben kontrolliert bzw. viel Raum einnimmt. Manche Menschen beschäftigen sich mehr als die Hälfte des Tages mit ihrer Angst / ihren Ängsten. So kommt es zur Vermeidung von Situationen und oftmals zum Rückzug aus dem Leben.

Nun kommt die Depression zur Angst hinzu. Wir trauen uns immer weniger zu, sind durch die Angst gestresst und werden immer niedergeschlagener. Das macht uns zudem auch körperlich schlapp und krank. Es kommt zu einem Teufelskreis von Angst, Panik, Ohnmacht, Depression und falschen Gedanken.

Falsche Taktiken als scheinbarer Ausweg

Tabletten, Spielsucht, Drogen und Alkohol sind oft bekannte Angst-Fluchtmittel, weil sie den Platz der Sorgen um unsere Angst einnehmen können und die gefürchteten Reaktionen immer eine Zeit lang mildern können. So versuchen wir auf falsche Art, der Spirale von Angst und Panik zu entkommen. Natürlich scheitern wir bei diesem Versuch, aber wir beginnen erst spät damit, etwas zu unternehmen. Dann flüchten wir, statt etwas dagegen zu unternehmen. Die Angst ist schon zu groß, so scheint es.

Wie geht man am besten vor?

Heutzutage ist die Lösung die Kognitive Verhaltenstherapie – leider zu oft und zu schnell auch Medikamente, weil Therapieplätze oft erst nach einem Jahr oder noch später zur Verfügung stehen. Es wäre also gut, wenn das möglich wäre, aber leider dauert es zu lange und die Gedankenkarruselle drehen sich immer weiter.

Die Gedanken drehen sich im Kreis

Unser Hauptproblem sind die Gedanken und die Bewertungen dessen, was wir wahrnehmen. Daran müssen wir arbeiten. Wenn das Herz schnell schlägt, dann denken wir nicht an den gerade geleisteten Sport, die schöne Frau gegenüber oder daran, dass wir im Sauna-Aufguss sitzen. Wir glauben, dass wir sterben werden, leiden und zerstören uns selbst. Es wird immer schlimmer, wir immer schwächer. Körper und Seele zerfressen sich gegenseitig und wir führen gegen uns selbst einen Vernichtungskrieg.

Zudem vermeiden wir sehr gerne die Situationen, die Stress und Angst auslösen. Diese Situationen werden aber immer mehr und wir können sie immer weniger verstehen oder zuordnen. So flüchten wir zwar – aber wissen kaum noch, wovor eigentlich. Daher flüchten wir nachher vor ganz vielen Bereichen des Lebens und – manchmal sogar – vor dem Leben selbst.

Hypnose Koeln Aachen


Der „Umweg“ zur Gesundheit

Wir müssen irgendwann durch die Angst gehen und die Situation überstehen. Das wird sich nicht vermeiden lassen. Wenn aber eine Therapie kaum möglich ist, dann hilft es, die Angst nicht anzugehen, sondern die eigenen Fähigkeiten zu stärken.

Erlauben wir uns einmal, anders zu denken. Was, wenn wir nichts an der Angst machen können, sondern wir ruhiger und stärker werden? Was, wenn wir nicht die Gedanken kontrollieren können, aber uns nicht mehr von ihnen kontrollieren lassen, weil wir die Ruhe in uns mit Stärke füllen können?

Das ist der hypnosystemische Weg, den wir mit Hypnose und praktischem Coaching erreichen können. Wir lernen, dass wir Ruhe aushalten können, wodurch es die Gedanken schwer haben, die Stille auszunutzen. Somit können wir auch den möglichen Szenarien entkommen, die sich in unserem Kopf abspielen können. Zudem können wir – wie im Traum – in Hypnose Phantasiereisen unternehmen und diese dann nutzen, andere Gefühle und Gedanken zu entwickeln. Das kann man dann in praktischem Coaching und Begleitung im Alltag umsetzen.

Wer also entspannen lernt und die Phantasie Reisen unternehmen lässt, der kann seine Angst und Panik besiegen, obwohl er gar nicht daran arbeitet. Es geschieht eher ganz sanft und zufällig – und oftmals ganz schnell.

Natürlich ist das eine gute Prävention und hilft besonders gut am Anfang, aber es kann auch eine gute Hilfe sein, wenn die Therapie gerade nicht möglich ist oder lange Wartezeiten im Wege stehen. Es schadet nichts, zur Ruhe zu kommen und entspannen zu lernen. Manchmal löst sich dabei das auf, was das Thema war, manchmal wird es besser. Das kann man nur herausfinden, wenn man beginnt, etwas zu unternehmen. Wenn wir beginnen, daran zu arbeiten, dann gewinnt der gesunde Anteil in uns immer – und das ist wirklich wichtig. Der erste Schritt ist wichtig. Wir müssen beginnen – und dann geht es weiter – sanft und langsam. So werden wir es immer schaffen.

Kontakt aufnehmen ist ganz einfach und kann neue Wege möglich machen.


Städteregion Aachen (Aachen, Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Herzogenrath, Monschau, Roetgen, Simmerath, Stolberg Rhld., Würselen), den Kreisen Düren (Aldenhoven, Düren, Heimbach, Hürtgenwald, Inden, Jülich, Kreuzau, Langerwehe, Linnich, Merzenich, Nideggen, Niederzier, Nörvenich, Titz, Vettweiß) und Heinsberg (Erkelenz, Geilenkirchen, Heinsberg, Hückelhoven, Übach-Palenberg, Wassenberg, Wegberg, Gangelt, Selfkant, Waldfeucht) sowie Mönchengladbach und Umgebung

Kierspe,Lengerich,Lichtenau,Linnich,Lüdinghausen,Lügde,Marienmünster,Marsberg,Medebach,Meinerzhagen,Monschau
Neuenrade ,Nideggen,Nieheim,Ochtrup,Oerlinghausen,Olfen,Olsberg,Preußisch Oldendorf,Rahden,Rees,Rhede,Rüthen,Salzkotten,Sassenberg (14.403)
Schieder-Schwalenberg,Schleiden,Sendenhorst,Spenge,Stadtlohn,Steinheim,Straelen,Tecklenburg,Telgte,Velen,Versmold,Vlotho,Vreden (22.688)
Waldbröl,Warburg,Wassenberg,Werther (Westf.),Willebadessen,Winterberg,Zülpich

Migräne und Kopfschmerzen sind wirklich unerträglich. Unser Umfeld aber macht es noch schlimmer – genau wie das, was wir selbst nicht verstehen und unsere Selbstzweifel und Qualen.

Migräne und Kopfschmerzen sind wirklich unerträglich. Unser Umfeld aber macht es noch schlimmer – genau wie das, was wir selbst nicht verstehen und unsere Selbstzweifel und Qualen.

Was man Menschen mit Migräne und Kopfschmerzen nicht sagen sollte


Was man Menschen mit Migräne nicht sagen sollte

Die folgenden Sätze helfen Menschen mit Migräne nicht. Es gibt wirklich Möglichkeiten und Ansätze, mit denen man oft schon Kopfschmerzen und Migräne deutlich verbessern konnte oder die dazu geführt haben, dass es sogar dazu gekommen ist, dass die Beschwerden sich vollständig aufgelöst haben.

Die folgenden Sätze aber waren dabei zu keiner Zeit hilfreich:

  1. Reduziere den Stress in Deinem Leben!

Migräne ist – im Gegensatz zu manchen Kopfschmerz-Typen eine neurologische Erkrankung. Stress kann ein Auslöser sein, er ist aber niemals die Ursache.

  1. Du siehst gar nicht krank aus!

Natürlich sehen Menschen mit Kopfschmerz oder Migräne außerhalb eines Anfalls nicht krank aus – warum sollten sie auch.

  1. Denke doch einmal an was anderes!

Das wäre ein toller Tipp, wenn es ging. Wenn wir einen Anfall haben, dann können wir nicht mehr denken.

  1. Konzentriere Dich auf Deine Arbeit – dann wird das wieder.

Das geht eben nicht – genau wie an etwas anderes denken, wenn wir einen Anfall haben.

  1. Die Krankheit möchte Dich Geduld lehren!

Schöne Idee. Die Erforschung dessen, was eine Krankheit uns lehren könnte, kann oftmals sinnvoll sein – auch bei Depression oder Angst – aber im Moment des Anfalls ist es nicht hilfreich. Sollten wir diese Frage beantworten wollen, so können wir das gut in der Beratung bzw. Hypnose – aber nicht an der Theke oder im Kollegenkreis.

  1. So schlimm kann das doch nicht sein, ich habe auch mal Kopfschmerzen!

Migräne, insbesondere chronische, ist kein simpler Kopfschmerz, sondern eine der schlimmsten Schmerzzustände, die Menschen ertragen können. Der gesamte Körper ist dabei in Mitleidenschaft gezogen und wir leiden dann auch beispielsweise unter Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Erschöpfung, Licht- und Lärmüberempfindlichkeit – und das ganz massiv.

  1. Geh an die frische Luft und mache mehr Sport!

Als Prophylaxe wirklich gut und das wissen Betroffene. In Momenten des Anfalls geht nur Dunkelheit und Ruhe. Chronisch Betroffene haben kaum schmerzfreie Zeiten, in denen sie regelmäßig Sport  treiben könnten.

  1. Vor kurzem habe ich von einer Behandlung / Therapie gelesen, die Migräne heilen kann. Die Tante meiner Großnichte hat erfolgreich die „YXZ-Diät“ gegen Migräne gemacht. Hast Du schon ABC versucht?

Bitte hört auf, immer wieder Google, Wikipedia und die Apotheken Umschau oder eine TV Sendung zu zitieren, von der man einmal jemanden hat sprechen hören. Solche Tipps haben keinerlei Gehalt und machen keinen Sinn. Wer konkrete Hinweise machen und Empfehlungen aussprechen kann, wer konkret wem geholfen hat, der kann dies natürlich gerne als Impuls weitergeben. Aber bitte macht keine Allheilmittel oder Weisheiten daraus. Die gibt es leider kaum.

  1. Nimm doch eine Tablette!

Die Tablette kann ggfs. akute Symptome lindern, aber das Problem nicht lösen. Meist schlucken Migränepatienten sowieso schon genügend Medikamente in der Hoffnung auf Präventivwirkung / Linderung.

Sätze wie „Musst Du schon wieder Tabletten nehmen? Du bist ja schon abhängig!“ können ebenso kommen. Manche wollen, dass wir immer mehr Tabletten nehmen, andere verurteilen uns – und beide haben gleichermaßen wenig Ahnung.

  1. Lenke Dich doch mit einem Hobby von den Schmerzen ab!

Das funktioniert nicht, weil man bei schweren Kopfschmerzen / Migräne an nichts anderes denken kann. Ablenkung kann von kleinen Alltagssorgen einen Moment befreien, sonst ist daran nichts hilfreich.

  1. Migräne ist doch eine typische Frauenkrankheit.

Durch hormonelle Trigger sind ein wenig mehr Frauen als Männer betroffen, aber das macht daraus keine Frauenkrankheit.

  1. Warst Du schon beim Arzt oder Heilpraktiker? Es sind wahrscheinlich Gifte in Deinem Körper, die man ausleiten muss – Du musst entschlacken, entsäuern und auf Kohlenhydrate und Weizen verzichten.

Gute Ernährung ist wichtig und man kann auch eine Entgiftung machen wie eine Darmsanierung oder Stoffwechselkur – was auch hilfreich sein kann. Aber das kann man so pauschal nicht unterstellen. Eine Ernährungsberatung macht in jedem Fall Sinn, ist aber nicht die Wunderlösung.

  1. Ich hätte auch gerne mal Migräne, dann könnte ich mal einen Tag zuhause bleiben.

Das ist einfach nur ebenso ahnungslos wie respektlos. Niemand möchte Migräne wirklich kennenlernen.

  1. Migräne ist ein verhinderter Orgasmus! Lass dich beim Sex mehr gehen und die Migräne verschwindet!

Migräne kann wirklich mit der Sexualität zusammenhängen und das kann ggfs. auch wirklich in Trance aufgearbeitet werden. Das kann man aber so pauschal nicht sagen.

  1. Das kommt von einem Trauma aus der Kindheit, das Du aufarbeiten solltest!

Auch hier ist es so, dass man hinschauen darf und dies auch – vielleicht in einer Rückführung – aufarbeiten kann. Aber auch hier gilt: Pauschal kann man das nicht sagen.

  1. Du musst mehr trinken!

Mindestens 3 Liter Wasser am Tag – ohne Kohlensäure – ist ein Tipp, den alle Menschen beherzigen sollten. Wer sich dagegen sperrt, der schadet sich grundsätzlich. Aber der Tipp ermüdet natürlich. Er ist aber von allen bisherigen Ratschlägen (Passender Begriff RAT – SCHLAG !!!) der wichtigste.

Eine persönliche Meinung

Ich kenne es selbst aus der Kindheit und ich weiß, wie schlimm massiver Kopfschmerz und Migräne sein können. Es ist unerträglich und man möchte keine blöden Tipps bekommen von Menschen, die keine Ahnung haben. Dabei sind einige Dinge tatsächlich immer wichtig.

Wichtig sind für uns alle die folgenden Faktoren:

  • Eine gute Ernährung mit ausreichenden Vitalstoffen und ggfs. eine Ernährungsberatung.
  • Ausgleich der Belastungen des Alltags und der Stressphänomene.
  • Frieden mit Traumata, Beleidigungen, Erniedrigungen und Herabsetzungen aus Kindheit, Jugend und Erwachsenenzeit gleichermaßen.
  • Ruhe und Entspannung in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen – beruflich und privat.
  • Keine Überforderung durch Belehrungen, sondern die Annahme eines Menschen, so wie er ist.

Städteregion Aachen (Aachen, Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Herzogenrath, Monschau, Roetgen, Simmerath, Stolberg Rhld., Würselen), den Kreisen Düren (Aldenhoven, Düren, Heimbach, Hürtgenwald, Inden, Jülich, Kreuzau, Langerwehe, Linnich, Merzenich, Nideggen, Niederzier, Nörvenich, Titz, Vettweiß) und Heinsberg (Erkelenz, Geilenkirchen, Heinsberg, Hückelhoven, Übach-Palenberg, Wassenberg, Wegberg, Gangelt, Selfkant, Waldfeucht) sowie Mönchengladbach und Umgebung

Welche Medikamente können bei Reizdarm helfen? Ist es abzusehen, dass eine Linderung durch eine „Wunderpille“ möglich wird? Die aktuellen Erkenntnisse hier einmal ganz klar zusammengefasst.

Welche Medikamente können bei Reizdarm helfen? Ist es abzusehen, dass eine Linderung durch eine „Wunderpille“ möglich wird? Die aktuellen Erkenntnisse hier einmal ganz klar zusammengefasst.

Gibt es bald eine Pille gegen Reizdarm?


Reizdarm: Das Spiel zwischen Bauch und Psyche

Reizdarm wird oftmals belächelt und man wird nicht erst genommen. Aber noch viel Schlimmeres gibt es: Es in der Schulmedizin oft werden Medikamente als Lösung angesehen, die uns nicht helfen. Beleuchten wir die Situation Schritt für Schritt.

Klientenstimmen:

Monika (42) Ich habe jeden Tag das Gefühl gehabt, ich muss immer auf die Toilette. Mein Leben war nicht mehr aushaltbar. Ich musste mich auf alles vorbereiten und war nicht mehr in der Lage, ein normales Leben zu führen. Das sah nach acht Wochen anders aus. Ich hatte Angst vor der Veränderung, aber ich wusste, ich muss da durch.

Jenny (18) Ich habe meine Ausbildung abgebrochen, weil ich alle 15 Minuten auf die Toilette musste oder es zumindest immer geglaubt habe. Jetzt habe ich es geschafft und endlich konnte ich meinen Traumjob anfangen.

Wie ist es unter einem Reizdarm zu leiden?

Stress, Ärger und Angst sind die Auslöser. Die Verbindung zwischen Bauchgehirn und Kopf wird aktiv. Das innere Kind und andere Auslöser führen zu Konflikten. Unsere Stresshormone aktivieren die Nerven- und Immunzellen in der Darmwand. Danach kommt es zur Verkrampfung der Muskulatur, was die Darmnerven als Schmerz- und Dehnungsreize an das Gehirn weitergeben. Nun kommt der Drang, eine Toilette aufzusuchen, der von uns wahrgenommen wird – ob es wirklich erforderlich ist oder nicht.

Psyche und Darm tauschen sich aus

Psyche und Darm tauschen sich sehr aktiv aus und wir sprechen auch immer mehr von einem sogenannten „Bauchhirn“. Nervenfasern, Botenstoffe und Immunzellen sorgen dafür, dass es spannend wird auf der Datenautobahn.

Ärger und Stress beeinflussen unsere Darmtätigkeit und Verdauungsstörungen schaffen eine schlechte Stimmung. Aber auch die Zusammensetzung unserer Darmflora hat Einfluss auf die Psyche, was wir langsam zur Kenntnis nehmen.

Was, wenn es zu viel wird?

Die Verdauung in unserem Körper wird dabei von unserem Bauchhirn gesteuert. Diese Unmengen von Nervenzellen arbeiten dabei vollkommen selbstständig und teilen dem limbischen System im Gehirn mit, welche Gefühle gerade in der Bauchgegend vorhandensind. Bei einer Überinformation leiden wir unter Bauchschmerzen, Krämpfen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfungen. Genau das nennen  wir Reizdarmsyndrom.

Das Problem ist, dass es in der Darmschleimhaut zu unterschwelligen Entzündungen kommt. Dadurch werden Botenstoffe wie Serotonin, Histamin und Proteasen freigesetzt. Dies erhöht entlang der  Darm-Hirn-Achse die Sensibilität und steigert die Schmerzempfindlichkeit im Verdauungstrakt.

Es ist aber längst nicht so, dass man einzelne Reizdarmpatienten miteinander vergleichen kann. Nahrungsunverträglichkeiten, Angst, Panik, Depression und Entzündungen nach Infekten können die Ursachen sein. Grundsätzlich führt dies zu einer Übersäuerung und zu Entzündungen.

Gibt es bald eine Pille gegen Reizdarm?

Es gibt eine Vielzahl von Ursachen und Störungen in Darm und Gehirn, aber es gibt aktuell keine Aussicht auf ein Medikament. Man hält es im Moment medizinisch für unmöglich und das ist sehr gut nachvollziehbar.

Magen-Darm-Tees und pflanzliche Mittel zur Linderung sind oft der erste Schritt der Eigenmedikation. Danach folgt meist Hilflosigkeit und Ratlosigkeit. Natürlich müssen ersthafte Erkrankungen diagnostisch ausgeschlossen werden, aber es kommt oftmals dadurch zur Hypochondrie und einer daraus resultierenden Steigerung der Probleme. Phytotherapeutika, Antibiotika und Antidepressiva werden oftmals eingesetzt, bleiben aber ohne Ergebnis.

Eine Pille gegen Reizdarm erscheint uns aktuell unmöglich.

Wie haben es Menschen geschafft, gesund zu werden?

Wir haben ein Standard Verfahren entwickelt, mit dem sich viele Reizdarm-Patienten selbst geheilt haben. An sich ist es ganz einfach. Dabei ist es wichtig, auf die Probleme zu schauen und ganz einfach vorzugehen.

Die Probleme sind (laut unseren Klienten):

Daher braucht es diese Strategie:

  • Stresslindernde Entspannungstechniken und Hypnose;
  • Eine persönlich angepasste Darmsanierung mit natürlichen Präparaten;
  • Professionelle Begleitung in bekannten Stress-Situationen;
  • Gewichtsabnahme oder Stabilisierung des Gewichts;
  • Gesunde Bewegung und gute (angepasste) Ernährung.

Was geschieht dabei genau?

Es kommt zu falschen Vorannahmen darüber, was geschieht. Wir können nicht mehr normal leben, denn Stuhlgang und Angst prägen uns. Wir haben vielleicht schon schlechte Erlebnisse gehabt, aber wir haben auf jeden Fall immer genau dieses Empfinden und es belastet uns.

Wir brauchen also eine persönlich angepasste Anti-Stress-Strategie mit Begleitung bei unseren Alltagsproblemen, einer betreuten sowie angepassten Darmkur und eine Stabilisierung von Gewicht und Psyche. Dabei ist alles das natürlich und mehr Selbsthilfe als Therapie. Aber genau das ist wichtig und wird oft als schnell hilfreich erlebt. Wir haben wieder die Kontrolle, fühlen uns gut und frei – wir können wieder leben. Dazu müssen wir bereit und offen sein, aber wenn nicht, dann geht es eben auch nicht, etwas zu versuchen / zu verändern.

Klientenstimmen:

Jana (29) Danke für die Hilfe. Ich wusste nicht mehr, wie ich den Tag schaffen kann. In der Darmsanierung änderte sich das auf einmal ganz schnell. Es hätte mich doch jeder ausgelacht und auch mein Mann hat mich nicht verstanden. Ich hatte immer mehr Angst und war so unsicher – jetzt kann ich mich wieder frei bewegen und leben, wie ich es möchte.

Martin (37) Ich fühlte mich nicht mehr als Mann und habe ich total zurückgezogen. Gerade die persönliche Betreuung war wichtig, damit ich wieder im Alltag klarkomme. Danke für die schnelle Hilfe. Diese Darmkur war wirklich nicht lecker, aber verdammt hilfreich.

Mehr Klienten, die sich über das Reizdarm Syndrom und ihre Veränderung geäußert haben,