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Selbsthypnose bei Stress und Angst

Wie kann ich mir mit Selbsthypnose schnell bei Stress, Angst und anderen Themen selbst helfen? So geht es ganz einfach, einen ersten Schritt zu gehen, und zur Ruhe zu kommen.

Wie kann ich mir mit Selbsthypnose schnell bei Stress, Angst und anderen Themen selbst helfen? So geht es ganz einfach, einen ersten Schritt zu gehen, und zur Ruhe zu kommen.

Selbsthypnose bei Stress und Angst


Was bedeutet Hypnose eigentlich?

Hypnose ist nicht gegen Deinen Willen möglich, es ist auch keine Zauberei, sondern eine Technik der Hilfe oder Selbsthilfe, mit deren Hilfe Du zu mehr Ruhe kommst, in der die Wahrnehmung klarer sowie leichter wird. Statt zu einem Kontrollverlust – wie man glaubt es befürchten zu müssen – kommt es zum Gewinn der Kontrolle, da wir das Unterbewusstsein direkt ansprechen können und nicht von allen Gedanken des Alltags abgelenkt werden. Es ist so, als würden wir Kraft dadurch gewinnen, dass wir uns in einen Zustand begeben, der einer Traumphase ähnlich ist.

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Was kann unser Unterbewusstsein leisten?

Das Unterbewusstsein hat – da sind Experten sich sicher – einen großen Einfluss auf unsere Persönlichkeit und auf unsere Handlungen. Von uns selbst unterdrückte Gefühle und Denkmuster beeinflussen alle Entscheidungen, ohne dass es uns bewusst wird. Das funktioniert oftmals eine Zeit – manchmal auch recht lange. Wir können sogar extreme Emotionen wie Angst und Stress eine Zeit lang unterdrücken, aber irgendwann beginnen sie, uns nicht mehr loszulassen.

Hier kann Selbst-Hypnose helfen!

Selbst-Hypnose ist – wie das Autogene Training – ein Zustand der Entspannung und Ruhe, der uns keine Angst bereitet, sondern Kraft gibt. Wenn wir zur Kenntnis nehmen, was uns Angst bereitet und Stress, Angst und die anderen Emotionen in uns annehmen lernen, können wir sie verwandeln. Je mehr wir die Selbst-Hypnose – oder eine andere Entspannungstechnik üben – desto mehr Ruhe werden wir in uns finden.

Selbsthypnose bei Stress und Angst

Beachte bitte: Bitte schließe vorher Lärm- und Stressquellen so gut Du kannst aus und stelle Dir ggfs. den Wecker, wenn Du danach weiter arbeiten oder in den Tag starten möchtest und es nicht zum einschlafen nutzt.

  1. Nimm einige tiefe Atemzüge

Tiefe Ein- und Ausatmung hilft uns, die erste Phase der Ruhe zu erreichen und den Sauerstoffgehalt im Körper zu erhöhen. Eine bis zwei Minuten zuerst einmal bewusst und ruhig tief ein- und auszuatmen ist ein guter Anfang einer Selbsthypnose.

  1. Gehe an einen Wohlfühlort

Es kann eine Wolke sein, eine Wiese oder Dein Bett – jeder andere Wohlfühlort ist auch okay. Lasse Dich darauf ein, einen angenehmen und warmen Ort aufzusuchen, an dem Du Dich in Deinen Gedanken gut ausruhen kannst. Hier kann Dich nichts verletzten, niemand stören oder belästigen – Du hast hier Deine Ruhe.

  1. Beobachte deine Gedanken

Nun beobachte Deine Gedanken ohne sie zu bewerten. Hier braucht es sicher Übung, aber das ist mit allen Dingen des Lebens so. Alle Gedanken sind gut und willkommen, positive, negative, stressige und schöne. Nimm sie wahr und gib ihnen Raum.

  1. Nimm die Gedanken wahr und lass sie gehen

Wenn Du alle Gedanken wahrnimmst, dann achte sie, gib ihnen Raum und lasse sie gehen. Wenn Gedanken nicht unterdrückt sondern beachtet werden, dann gibt es nichts mehr, was Dich daran belastet. Wahrnehmen, Aufmerksamkeit geben und friedlich gehen lassen. Wohlwollend den Gedanken Raum zu geben und alle Gefühle zu achten ist wichtig und ein friedvoller Prozess des Loslösens von ihnen. So kannst Du lernen Gefühle wie Ärgerm Wut, Stress und Angst gehen lassen zu können.

  1. Entwickle einen positiven Gedanken

Was möchtest Du wirklich erreichen? Hier wirst Du auch immer bewusster werden. Nutze Gedanken, die nicht ein konkretes Bedürfnis ausdrücken, sondern etwas, das Dir wirklich wichtig ist und größer als Du selbst, beispielsweise „Ich wünsche mir Frieden.“ oder „Ich achte heute auf mich und andere Menschen.“ oder auch „Allen Menschen achtsam zu begegnen soll mein Ziel sein.“

  1. Genieße das Gefühl dieses Gedankens

Dieser Gedanke wird Dich sicherlich – auch das steigert sich – in ein immer besseres Gefühl bringen. Tauche in dieses Gefühl ein und erlebe die Stimmigkeit dieses Gefühls. Du musst das nicht mehrfach steigern oder verändern. Morgen kann es anders werden, was in Deine Gedanken kommt. Lass den Gedanken für heute gut genug sein. Genieße ihn und behalte ihn für die nächsten 24 Stunden in Deiner Aufmerksamkeit.

Selbsthypnose und Hypnose – die Unterschiede und das Wichtige:

  1. Selbsthypnose kannst Du alleine durchführen, zu jeder Zeit und an jedem Ort.
  2. Eine angeleitete Hypnose oder Hypnosebehandlung geht tiefer, braucht aber eine Begleitung.
  3. Eine persönliche Hypnose CD kann für Dich erstellt werden und sehr hilfreich sein.
  4. Niemand kann Deinen Willen in Hypnose brechen.
  5. Hypnose gibt Dir Kontrolle, sie nimmt diese nicht.
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3 Gedanken zu „Selbsthypnose bei Stress und Angst

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