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Fragen, die uns Jahre, Jahrzehnte oder sogar das ganze Leben belasten – kann man sie unter Hypnose klären? Viele glauben daran, andere zweifeln. Was ist möglich und was nicht?


Fragen, die uns Jahre, Jahrzehnte oder sogar das ganze Leben belasten – kann man sie unter Hypnose klären? Viele glauben daran, andere zweifeln. Was ist möglich und was nicht?

Fragen in Hypnose klaeren


Kann man Fragen in Hypnose klären?

Grundsätzlich muss man dazu „Ja“ sagen, alleine schon wegen vieler Erlebnisse, denen wir beiwohnen duften. Unglaubliche Dinge kann man beim Umgang mit Hypnose erleben. Natürlich kann man nie eine Garantie geben, aber die Häufigkeit der Klärung scheinbar unmöglicher Dinge ist wirklich beeindruckend.

Viele Klienten haben bestätigt, wie schnell Veränderungen möglich sind - und auch die Presse hat darüber berichtet. Man kann sogar so weit gehen, dass man sagt: Wer nicht aufgibt, der erreicht fast immer sein Ziel, wenn er offen für das Ergebnis und den Weg dorthin ist.

Klingt gut? Ja, das ist es auch. Sicher kann es auch nicht funktionieren, aber eine Garantie gibt es nirgendwo im Leben für alle Fälle. Wer sich öffnet und bemüht, Hilfe holt und dann offen dafür ist, an seinen Themen zu arbeiten, der wird fast immer weiter kommen und oft auch das gewünschte Ergebnis ganz oder zumindest teilweise erreichen. Es ist, als würde man seine Gedanken und Träume verstehen lernen und auf einmal die Kraft haben, sie umzusetzen. Das kennen wir auch von Rückführungen in Hypnose.

Welche Fragen kann man in Hypnose klären?

An sich kann man an allen Dingen arbeiten. Scham und Unsicherheit muss man auch nicht an den Tag legen. Wir haben immer mit dem zu tun, was an vielen Stellen als ungewöhnlich belächelt wird. Es ist uns klar, dass man selbst manche Dinge in seinem Leben nicht versteht, sich selbst blockiert und trotz Intelligenz nicht weiter weiß. In Hypnose hat man nicht nur Antworten, sondern es klären sich auch Wege und ergeben sich Möglichkeiten, die bisher absolut undenkbar waren.

Einige Fragen, die oft gestellt werden sind:

  • Was brauche ich, um ...?
  • Werde ich es schaffen …?
  • Ist in meiner Vergangenheit folgendes geschehen:… ?
  • Was passiert, wenn …?
  • Wie geht es weiter …?
  • Welche Auswirkungen hat …?
  • Worauf muss ich achten bei …?
  • Wo ist der Ausweg …?
  • Wie ist es gekommen, dass …?
  • Welche Entscheidung will ich wirklich treffen?

Ganz konkret können es auch Fragen sein wie:

  • Wer sind meine wirklichen Eltern?
  • Wann / wie lerne ich meinen Vater / meine Mutter / meine wahren Eltern kennen?
  • Werde ich meine vermisste Schwester, Bruder, Tante, Onkel, Großmutter, Großvater oder einen anderen besonderen Menschen wiedersehen?
  • Wird meine Ehe/Partnerschaft wieder glücklich?
  • Wie wird es einem bestimmen Menschen / meinen Eltern in den nächsten Jahren gehen?
  • Wie entwickelt sich der Lebensweg meiner Kinder oder eines bestimmten Menschen?
  • Wird ein (Familien-)Streit aufgehoben oder geschlichtet?
  • Wann habe ich genug getrauert und gelitten und wie kann ich das Leid überwinden?

Wie klärt man Fragen in Hypnose?

Es ist oft so, dass uns Dinge lange Zeit belasten und quälen. Hypnose kann hier ein Weg sein und wie ein Wunder Lösungen schaffen. Das hat aber nichts mit Zauberei zu tun. Es geht ganz einfach in mehreren Schritten in etwa wie folgt:

  • Situation besprechen und Parallelen in der Vergangenheit und Gegenwart suchen.
  • An den Gefühlen in diesem Zusammenhang arbeiten.
  • Schuld und Belastungen auflösen, Frieden aufkommen lassen.
  • Innere Ruhe möglich machen und zur Kraftquelle machen.
  • In Trance auf einmal die neue Kraft nutzen, um Fragen und Situationen zu klären.
  • Friedvolle Auflösung und auch Umsetzung im Alltag möglich machen.

Das gibt vielleicht eine kurze Erklärung zum Vorgehen. Wichtig ist, dass man sich ein paar Termine Zeit nimmt und mit einem Intensivtermin startet oder man nutzt einen halben / ganzen Intensivtag, um zu starten.

Es ist nicht so, dass man einen Menschen in Hypnose auslesen oder umprogrammieren kann. Sehr wohl aber kann man – unter Nutzung von Hypnose – schnell und effektiv zur Ruhe kommen, Dinge verstehen sowie auflösen und in Veränderungen gehen.

Im Gegensatz zur Hexerei und zur Beeinflussung ist die Arbeit mit Hypnose sanft, achtsam und zugewandt – schnell, aber keine Blitzlösung. Wenn uns aber etwas Tage. Wochen, Monate, Jahre oder Jahrzehnte quält, warum darf dann die Klärung nicht wenigstens ein paar Stunden oder Wochen dauern?

Wer sich keinen Druck macht, der schafft es oft leicht, die Belastungen seines Lebens aufzulösen und fühlt sich dabei gut. Das haben wir alle verdient.


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Rückführung – auch genannt hypnotische Regression – fasziniert uns. Was erleben wir in einer Rückführung? Ist es möglich, in andere Leben zu gehen oder Kontakt zu Verstorbenen zu bekommen?

Rückführung – auch genannt hypnotische Regression – fasziniert uns. Was erleben wir in einer Rückführung? Ist es möglich, in andere Leben zu gehen oder Kontakt zu Verstorbenen zu bekommen?

Rueckfuehrung Hypnotische Regression


Wie kann ich mir eine Rückführung vorstellen?

Die Rückführung ist ohne Hypnose möglich, aber sie ist verbreiteter in Trance. Dabei führt man erst einmal ein ausführliches Gespräch, um zu schauen, was genau im Mittelpunkt des Geschehens sowie der Aufmerksamkeit sein soll. Danach geht man in eine entspannte Position und die Trance wird nach und nach vertieft. Nun sucht man sich eine Möglichkeit aus, um eine virtuelle Reise anzutreten. Hierbei dient oft ein Haus mit mehreren Gängen und Zimmern, ein Aufzug, eine Zeitlinie oder eine Treppe als Hilfsmittel der Orientierung. Von hier aus werden beliebige Räume (Situationen) betreten, die in der Regel spontan bewusst werden. Notausgänge und Sicherheitsvorkehrungen werden dabei vorher besprochen, damit der Klient die Möglichkeit hat, jederzeit aus der Situation herauszukommen.

Funktioniert eine Rückführung bei jedem Menschen?

Grundsätzlich ja. Je nervöser man ist oder je weniger es möglich ist, sich auf die Entspannungssituation einzulassen, desto länger kann es dauern. Daher geht es oft nicht direkt in einem Termin, sondern es braucht etwas Übung, Erfahrung und Vertrauen im Umgang mit dem Hypnotiseur, damit man sich gut aufgehoben fühlt und dann tiefer eintauchen kann. Bei meist sehr emotionalen Themen ist es ja auch verständlich, dass man sich erst einmal sicher fühlen möchte.

Mögliche Themen einer Rückführung

Es gibt ganz viele Möglichkeiten, wie man in einer Regression arbeiten kann. Dabei kommen sehr oft die folgenden Themen vor:

  • Reise in frühere Leben und/oder Orte;
  • Kontakt zu Verstorbenen;
  • Kontakt zu Menschen, bei denen dieser in der realen Welt nicht möglich ist;
  • Aufarbeiten von Träumen;
  • Erinnerungen wecken oder konkretisieren (auch bei Unfall-Rekonstruktionen);
  • Klärung / Aufarbeitung von Kindheitserlebnissen;
  • Traumatische / Belastende Erlebnisse aufarbeiten.

Was erlebe ich in einer Rückführung?

Die Erlebnisse in Trance sind nicht immer klar und sicherlich auch nicht immer als Beweis anzusehen. Zumeist aber erlangen wir emotionale Klarheit und Sicherheit. Eine verletzte Seele zu heilen ist oft das Ziel. Wenn sich emotional Dinge auflösen, mag vielleicht auch der Wahrheitsgehalt nicht so wichtig sein. Das Gefühl zu haben, ein Problem weniger intensiv oder gar nicht mehr als belastend anzusehen, mag ausreichen – selbst ohne einen Nachweis der Erlebnisse. Ein solcher Nachweis ist oftmals gar nicht zu erbringen, was zumeist in der Natur der Sache / des Themas liegt.

Wichtig ist, dass der Hypnotiseur nur ein „Begleiter“ ist und sich zurücknimmt, damit nicht versehentlich Bilder vom Klienten wahrgenommen und als Realität angenommen werden, die nicht aus dessen Wahrnehmung kommen. Der Hypnose-Coach oder Hypnosetherapeut sollte daher zurückhaltend vorgehen und nur begleiten und Möglichkeiten anbieten.

Geschilderte Erlebnisse von Klienten bzw. Teilnehmern unserer Hypnose Seminare

Dies sind wirkliche Schilderungen von Klienten und Seminar- Teilnehmern, die nur aus Gründen der Diskretion verändert wurden. Natürlich ist dies keine wissenschaftliche Arbeit und es gab auch keine Analyse oder Studie, die wir gemacht haben. Dennoch können diese Erlebnisse vielleicht dazu dienen, die Möglichkeiten zu erkennen:

Markus (44, Mönchengladbach) Ich wollte mich an ein Telefonat erinnern, bei dem ein Name eine Rolle spielte. Das hat sich nach ca. 15 Minuten so ergeben. Als ich dann einige Tage später durch Recherche nachprüfen konnte, dass es stimmt, war ich wirklich fasziniert von der Rückführung.

Marianne (51, Heinsberg) Die Zeit der Hunnen hat mich immer fasziniert. Daher wollte ich wissen, was in früheren Leben war. Nach der Rückführung bin ich mir sicher, dass ich zu dieser Zeit gelebt habe. Auf einmal kamen „Erinnerungen“, die ich sonst nie hatte.

Heike (39, Aachen) Ich konnte mich nie von meinem verstorbenen Vater verabschieden. In einer Rückführung hatte ich das Gefühl, dass ich mit ihm sprechen konnte und habe das geklärt, was mir wichtig war. Ich habe heute das Gefühl, wir haben uns ausgesprochen.

Achim (49, Aachen) Ich habe keinen Kontakt zu meiner Tochter, obwohl ich es mir wünschen würde. Ab und an besuche ich sie in einer Rückführung, um das Gefühl zu haben, unser Kontakt besteht und wir tauschen uns aus. Es hilft mir, ihr wenigstens in Trance zu begegnen.

Elke (55, Düsseldorf) Meine Mutter verstarb sehr früh und ich hatte keine Erinnerung mehr an sie. Durch insgesamt drei Rückführungen habe ich das Gefühl, sie gekannt zu haben. Nachdem ich dann einige Techniken der Meditation kennengelernt habe, kann ich sie heute immer einmal „besuchen gehen“.

Marion (57, Lüttich) Ich habe in der Ausbildung zur Rückführungsbegleiterin unglaubliche Dinge erlebt und bin fasziniert. Das erlebe ich auch bei meinen Klienten. Meine wichtigste Aufgabe war es, mit meiner Mutter Dinge zu "besprechen", die nicht mehr zu klären sind, da sie den Kontakt zu mir abgebrochen hat.

Hannah (27, Köln) Ich habe mich darüber gewundert, dass ich mich komisch in manchen Situationen verhalte. Nun ist mir klar warum, denn ich habe wohl einen Impuls aus einem früheren Leben, mich so zu verhalten. Seit der Rückführung ist das für mich ganz klar und ich sorge mich nicht mehr. Irgendwie habe ich die Gewissheit, dass es kein schlimmes Erlebnis der Kindheit war.

Markus (39, Düren) Immer wieder hatte ich Alpträume, die sich durch die Rückführung geklärt haben. Mir ist jetzt klar, dass es ein Hinweis gewesen ist und den habe ich verstanden.

Hans-Joachim (52, Heinsberg) Ich habe Geld verlegt und es wirklich nach einer Rückführung gefunden. Das wäre mir so wahrscheinlich nie mehr eingefallen.

Was können wir daraus für uns mitnehmen?

Diese und weitere Erlebnisse sind wirklich beeindruckend und zeigen uns, dass es durchaus möglich ist, anders zu arbeiten, als es uns sonst möglich ist. Es gibt natürlich weder eine Garantie, noch einen Beleg, dass alle diese Dinge wirklich so gewesen sind. Emotionale Konflikte werden jedoch oft aufgelöst. Was sich gut anfühlt, dass darf auch gut genug sein, um es einfach zu versuchen. Zu ernst sollte man wahrscheinlich nichts nehmen, außer seinen Problemen. Deren emotionale Auflösung ist in der Regel das Ziel – und das gelingt durchaus häufig.

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Was kann man in einer Rückführung in Hypnose erleben? Nachfolgend fünf Erfahrungen aus Rückführungen in Hypnose, die wirklich unglaublich spannend waren.

Was kann man in einer Rückführung in Hypnose erleben? Nachfolgend fünf Erfahrungen aus Rückführungen in Hypnose, die wirklich unglaublich spannend waren.

Rückführung in Hypnose Erfahrungsberichte


Was bedeutet es, eine Rückführung in Hypnose zu erleben?

Das ist etwas, was bei Menschen immer sehr unterschiedlich ist. Viele Menschen erleben es als sehr aufregend, aber das Glücksgefühl nach einer Rückführung ist wirklich wundervoll. Es kann so viel Klärung und Frieden geschehen, wie wir es oft nicht mit dem wachen Verstand oder Bewusstsein erreichen können. Dieses Erleben selbst zu erfahren ist etwas, das man jedem Menschen nur wirklich gönnen kann. Dazu schauen wir uns hier einmal einige Erlebnisse an, die wirklich wunderbar gewesen sind.

Rückführung in Hypnose Erfahrungsberichte

Fünf Erfahrungen, die wirklich beeindruckend waren, geben wieder, was man in Rückführungen unter Hypnose erleben kann. Natürlich sind es immer besondere Erfahrungen und Erlebnisse, die jeder von uns auf seine Weise durchlebt. Hier einige Erlebnisse, die ich begleiten durfte.

  1. Der Aufzug, der sein Ziel findet.

Unsicherheit aufräumen und Ziele finden, das war der Auftrag. Es schien so, als könne Hans-Jürgen sich nicht entscheiden und seine „Ladehemmung“ machte ihn unglücklich und erfolglos. Warum nur konnte er sich nicht entscheiden, was er wann zu tun hat? Es war nicht klar. Ein kluger und fleißiger Mensch verliert sich in unklaren Zielen und kommt nicht vorwärts. Daher wollte er aufräumen und war auch sehr skeptisch. Das ist das gute Recht von uns allen, wenn wir unsicher sind und Veränderung scheuen. Es ist vollkommen normal, irgendwann jedoch müssen wir vorangehen.

Hier hilft uns ein Element der Hypnose-Arbeit. In Rückführungen nutzt man oft eine Aufzugtechnik, mit der man mit Hilfe eines Aufzugs an Orte oder Zeitpunkte reisen kann, die sich zeigen. Bei Hans-Jürgen zeigte sich, dass er eine Stunde lang immer wieder in leere Räume führ und er verzweifelt war. Es war eine Parallele zu seinem Leben. Er konnte sich nicht entscheiden. Nun brach er den Termin ab und hat einige Situationen noch einmal in einem weiteren Termin etwas aufgearbeitet. Danach ging es noch einmal in Trance.

Auf einmal wurde ihm klar, was geschehen war. Ganz leicht fand er zu den belastenden Situationen in seinem Leben und er verstand, warum er sich selbst blockiert hatte. Die Situationen, die wirklich wichtig waren, machten ihn sehr traurig. Er konnte sie aber auflösen und aufarbeiten, so dass es wirklich ebenso klug wie mutig war, sich den Irrungen zu stellen und daran zu arbeiten.

Manchmal müssen wir, wie Hans-Jürgen, erst einmal im bewussten Leben Dinge klären, bevor die Rückführung uns ermöglicht, Kapitel des Lebens aufzuschlagen, die wir nicht öffnen möchten. In seinem Fall zeigte sich, dass er als Kind sehr viel geschlagen worden war und deswegen seine Gefühle unterdrückte. Das hatte er vollkommen vergessen. Als ihm die Zusammenhänge klar wurden, war ihm auch klar, warum sein Vater Selbstmord begangen hatte. Er konnte Frieden finden mit ihm und seinen Gefühlen.

  1. Die Begegnung mit dem Vater bringt Frieden.

Martin war ein harter Mann. Er hatte keinen Zugang zu seinen Gefühlen und seine Frau wollte sich von ihm trennen. Mit diesem Anliegen kam er in die Praxis und hat viel darüber erzählt, wie er aufgewachsen ist. Sein Vater war immer der tolle Handwerker und konnte alles mit seinen Händen bauen. Seine Mutter hat sich um ihn und die Geschwister gesorgt. Er fand, er sei gut umsorgt und behütet worden, musste aber als ältester Sohn immer dem Vater zur Hand gehen, der ihn hart rangenommen hatte.

Gefühle waren für Martin nicht zugänglich. Wichtige Dinge klärt man mit Muskeln, Kraft und Geschicklichkeit. Worte sind oft nur hinderlich, denn sie schaffen keine Lösungen und keinen Frieden. Er war an sich von seiner Frau geschickt worden und machte nicht den Eindruck, dass er wirklich aus freien Stücken bei mir war, sondern seine Frau ihm ein Ultimatum gestellt hatte. Er kam nur deswegen, weil er Angst hatte, sein Leben zu verändern und Bequemlichkeit wichtig war. Sich selbst zu versorgen, bügeln, waschen und Essen kochen – das machen Männer nicht. Genau das hatte er von seinem Vater gelernt.

Es brauchte ein paar Termine, bis er bereit war, sich zu öffnen. Dabei kamen nach und nach unglaubliche Dinge zum Vorschein. Sein Vater hatte ihm einmal erzählt, was er als Kind erlebt hatte. Er wurde oft misshandelt und hatte das Gefühl, dass er hart werden muss, damit man ihn nicht mehr schlägt, bespuckt und beleidigt. So entwickelte er seine Angst vor Gefühlen, die er verallgemeinerte. Gleichzeitig hat er immer gesagt, was die Mutter für eine wunderbare Frau sei. Das aber wurde Martin nicht so wirklich klar. Er verstand, dass sein Vater sich gewünscht hatte, seinen Gefühlen wieder mehr Raum zu geben und das nicht konnte.

Hypose Rückführung


Nach einem Termin fuhr Martin zu seinem Vater. Die Mutter war leider schon vor ein paar Jahren an Krebs verstorben. Er schilderte seinem Vater, was er erlebt hatte und dieser brach das erste Mal so in Tränen aus, das Martin es sehen konnte. Zum ersten Mal sprachen beide von ihren Gefühlen, wonach die Verletzungen der beiden seelen heilen konnten. Beide wollten noch einige Termine wahrnehmen, damit sie mit sich selbst ins Reine kamen und veränderten wirklich auf beeindruckende Art ihr Leben. Sie waren nach wie vor richtige Kerle, aber sie hatten etwas hinzugelernt: Gefühle sind wichtig und ein wunderbarer Bestandteil des Lebens.

  1. Der Mutter endlich verzeihen können.

Anja hatte immer arbeiten müssen. Bereits im Grundschulalter lernte sie, dass es im Leben wichtig ist, Zuhause viele Dinge zu übernehmen. Sehr früh musste sie nicht nur das Zimmer aufräumen, sondern auch Wäsche waschen und bügeln, kochen und putzen – auch im ganzen Haus. Sie hatte viel gelernt und war sehr ordentlich. Es gab in ihrem Leben keinen Platz für Unordnung, aber auch keinen Platz für eine eigene Persönlichkeit.

Sie hatte gelernt, dass sie ein Leben wie Aschenbrödel zu führen hatte. Wer nicht ordentlich ist, der ist ein schlechter Mensch und alles andere ist unwichtig. So war es in ihrem Leben. Genau das waren die wichtigen Inhalte. Sie hatte keinen Job gelernt, der sie hätte ernähren können, war aber unglaublich interessiert und fleißig. Es gab aber keine Alternative, denn man hat sich ja in das Leben und die Partnerschaft zu fügen.

Als sie das erste Mal in Trance war, veränderte sich der ganze Gesichtsausdruck ganz unglaublich. Sie hatte sofort verstanden, dass es jetzt in ein neues Leben geht. Ihre Mutter, die schon früh gestorben war, hatte sie in die Rolle der sich aufopfernden Hausfrau gezwungen. In Hypnose stand sie ihrer Mutter gegenüber – mit Sicherheitsabstand und einer Mauer aus Panzerglas. Sie fragte ihre Mutter, warum das so gewesen sei. Diese weinte und bat sie nach einem kurzen Gespräch, die Wand wegzunehmen. Anja spürte, dass es an der Zeit dazu war und nahm ihre Mutter in den Arm. Das trug dazu bei, dass der Konflikt sich auflösen konnte.

In den nächsten Minuten kam es zu einem Austausch zwischen ihr und der verstorbenen Mutter, den sie sehr intensiv spürte. Es war nicht mehr in diesem Leben miteinander zu besprechen gewesen, aber auf diese Weise wurde es möglich. Der Inhalt ist hier nicht so wichtig und würde die persönliche Situation zu intim widergeben. Daher halte ich mich hier zurück, was die Details angeht. Anja wurde auf jeden Fall sehr glücklich, weil der Frieden mit ihrer Mutter geschlossen werden konnte und sie nun in der Lage war, auch andere Bereiche in ihrem Leben wichtig zu nehmen. Sie veränderte ihr Leben so, dass sie nebenbei zur Schule ging und einen Beruf erlernte, der sie heute glücklich macht. Ihr Mann übernimmt einige Pflichten Zuhause und die Kinder helfen auch auf angenehme Art mit.

  1. Die Trennung vom Partner wird möglich.

Heike war eine wirklich attraktive Frau, sehr hübsch und immer gut gekleidet, eine 38er Figur, sehr gepflegt und sie hatte einen guten Job. Was sollte das Problem sein? Das erklärte sie recht bald und brach nach nur vier Sätzen in Tränen aus. Nach ihrem Empfinden war sie die Sklavin ihres Mannes. Dieser erwartete, dass sie nicht nur sexuell anderen Männern zu dienen habe, sondern auch für ihn arbeitete. Er hatte massive Potenzprobleme und war erregt, wenn sie mit anderen Männern Sex hatte. Sie aber wollte das nicht, sondern sehnte sich nach einer Partnerschaft auf Augenhöhe.

Sie konnte ihren Wert nicht in unseren Gesprächen erkennen. Es war unglaublich, dass sie keinerlei Respekt für sich selbst hatte und es nicht schaffte, ein wenig Anerkennung für sich selbst zu finden. Die Rückführung sollte hier Änderung bringen und schaffte es. Sie erkannte, dass ihre Mutter sehr devot war und ihr immer vermittelt hatte, sie sei nicht gut genug. Der Vater war – genau wie ihr Mann – sich seiner Sexualität nicht sicher. Auch wenn Anja sehr attraktiv war, auch um ihrem Mann zu gefallen, so war dieser auch – vielleicht sogar nur – Männern zugeneigt. Warum aber verhielt er sich dann so?

Aus der sexuellen Unsicherheit heraus war er vollkommen unklar, wie er sich verhalten sollte. Er musste seine Frau akzeptieren, denn das macht man ja so. Zudem musste er die Lust auf Männer indirekt ausleben, da es direkt aufgrund seiner moralischen Vorstellungen nicht möglich war. Nach ein paar Gesprächen hat sie die Kraft gefunden, sich zu trennen und er hatte es geschafft, sich zu seiner Sexualität zu bekennen. Heute lebt er in einer Beziehung mit einem Mann, sie ist neu verheiratet und beide sind Freunde geworden. Dazu hat es sicherlich Zeit gebraucht, aber sie hat sich gelohnt. Es ist wunderbar, so etwas zu begleiten.

  1. Eine Reise in der Zeit klärt die Angst.

Michaela hat sich immer gefragt, warum sie eine solche Angst hat, über eine Brücke zu fahren. Sie verstand es nicht. Das war nur ein Teil unserer Gespräche und wir haben dieses Thema nicht sonderlich intensiv besprochen. Es sollte zu einer Rückführung kommen und man könnte sagen, dass sich das Unterbewusstsein selbst die Themen aussucht und manchmal ein wenig wartet, bevor etwas angegangen wird, was vielleicht schon öfter Anlass gegeben hätte, in die Veränderung zu gehen.

Wir reisten zusammen in der Zeit zurück und sie erlebte, dass es eine Parallele gab. Ihre Eltern hatten sich zur Kindergartenzeit getrennt, Vater und Mutter haben sich nie mehr vertragen können. Sie hatte Beziehungsangst und dachte sich, dass sie es eh nie schaffen würde, eine gute Beziehung zu führen. In Trance spürte sie, dass es hier in ihrem Gefühl Übereinstimmungen gab. Sie weinte zuerst sehr und dann klärte es sich in ihrem Gesicht. Sie erkannte, was sie ausgebremst hatte und wusste, der Weg war nun, inneren Frieden mit der Vergangenheit zu schließen. Sie ging die Themen mit viel Mut sehr aufrichtig an und löste schnell auf, was viele Jahre unüberwindlich schien. Die Ängste lösten sich Stück für Stück auf und sie fährt heute manchmal sogar ein wenig zu schnell auf der Autobahn, die sie früher umgangen ist. Genau so hat sich ihr Leben auch in anderen Bereichen wunderbar entwickelt.

Was muss ich vor einer Rückführung wissen?

Wichtig ist es nur, sich wirklich öffnen zu wollen und einfach zu schauen, was geschieht. Wer sich sperrt, der wird sich selbst vor den Dingen verschließen, die ihn interessieren können. Manches Mal mag es daher Sinn machen, es zu wiederholen und sich nicht unter Druck zu setzen. Die Hypnose Erfahrung wird nach und nach tiefer. Es ist nicht wichtig, wie schnell ein Ergebnis eintritt und man muss und kann nicht wissen, was wie lange dauert. Wir müssen die Dinge in unserem Leben klären, die uns belasten und der beste Zeitpunkt, um damit zu beginnen ist immer heute. Unglücklich zu bleiben darf niemals eine Option werden.