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Gibt es bald eine Pille gegen Reizdarm?

Welche Medikamente können bei Reizdarm helfen? Ist es abzusehen, dass eine Linderung durch eine „Wunderpille“ möglich wird? Die aktuellen Erkenntnisse hier einmal ganz klar zusammengefasst.

Welche Medikamente können bei Reizdarm helfen? Ist es abzusehen, dass eine Linderung durch eine „Wunderpille“ möglich wird? Die aktuellen Erkenntnisse hier einmal ganz klar zusammengefasst.

Gibt es bald eine Pille gegen Reizdarm?


Reizdarm: Das Spiel zwischen Bauch und Psyche

Reizdarm wird oftmals belächelt und man wird nicht erst genommen. Aber noch viel Schlimmeres gibt es: Es in der Schulmedizin oft werden Medikamente als Lösung angesehen, die uns nicht helfen. Beleuchten wir die Situation Schritt für Schritt.

Klientenstimmen:

Monika (42) Ich habe jeden Tag das Gefühl gehabt, ich muss immer auf die Toilette. Mein Leben war nicht mehr aushaltbar. Ich musste mich auf alles vorbereiten und war nicht mehr in der Lage, ein normales Leben zu führen. Das sah nach acht Wochen anders aus. Ich hatte Angst vor der Veränderung, aber ich wusste, ich muss da durch.

Jenny (18) Ich habe meine Ausbildung abgebrochen, weil ich alle 15 Minuten auf die Toilette musste oder es zumindest immer geglaubt habe. Jetzt habe ich es geschafft und endlich konnte ich meinen Traumjob anfangen.

Wie ist es unter einem Reizdarm zu leiden?

Stress, Ärger und Angst sind die Auslöser. Die Verbindung zwischen Bauchgehirn und Kopf wird aktiv. Das innere Kind und andere Auslöser führen zu Konflikten. Unsere Stresshormone aktivieren die Nerven- und Immunzellen in der Darmwand. Danach kommt es zur Verkrampfung der Muskulatur, was die Darmnerven als Schmerz- und Dehnungsreize an das Gehirn weitergeben. Nun kommt der Drang, eine Toilette aufzusuchen, der von uns wahrgenommen wird – ob es wirklich erforderlich ist oder nicht.

Psyche und Darm tauschen sich aus

Psyche und Darm tauschen sich sehr aktiv aus und wir sprechen auch immer mehr von einem sogenannten „Bauchhirn“. Nervenfasern, Botenstoffe und Immunzellen sorgen dafür, dass es spannend wird auf der Datenautobahn.

Ärger und Stress beeinflussen unsere Darmtätigkeit und Verdauungsstörungen schaffen eine schlechte Stimmung. Aber auch die Zusammensetzung unserer Darmflora hat Einfluss auf die Psyche, was wir langsam zur Kenntnis nehmen.

Was, wenn es zu viel wird?

Die Verdauung in unserem Körper wird dabei von unserem Bauchhirn gesteuert. Diese Unmengen von Nervenzellen arbeiten dabei vollkommen selbstständig und teilen dem limbischen System im Gehirn mit, welche Gefühle gerade in der Bauchgegend vorhandensind. Bei einer Überinformation leiden wir unter Bauchschmerzen, Krämpfen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfungen. Genau das nennen  wir Reizdarmsyndrom.

Das Problem ist, dass es in der Darmschleimhaut zu unterschwelligen Entzündungen kommt. Dadurch werden Botenstoffe wie Serotonin, Histamin und Proteasen freigesetzt. Dies erhöht entlang der  Darm-Hirn-Achse die Sensibilität und steigert die Schmerzempfindlichkeit im Verdauungstrakt.

Es ist aber längst nicht so, dass man einzelne Reizdarmpatienten miteinander vergleichen kann. Nahrungsunverträglichkeiten, Angst, Panik, Depression und Entzündungen nach Infekten können die Ursachen sein. Grundsätzlich führt dies zu einer Übersäuerung und zu Entzündungen.

Gibt es bald eine Pille gegen Reizdarm?

Es gibt eine Vielzahl von Ursachen und Störungen in Darm und Gehirn, aber es gibt aktuell keine Aussicht auf ein Medikament. Man hält es im Moment medizinisch für unmöglich und das ist sehr gut nachvollziehbar.

Magen-Darm-Tees und pflanzliche Mittel zur Linderung sind oft der erste Schritt der Eigenmedikation. Danach folgt meist Hilflosigkeit und Ratlosigkeit. Natürlich müssen ersthafte Erkrankungen diagnostisch ausgeschlossen werden, aber es kommt oftmals dadurch zur Hypochondrie und einer daraus resultierenden Steigerung der Probleme. Phytotherapeutika, Antibiotika und Antidepressiva werden oftmals eingesetzt, bleiben aber ohne Ergebnis.

Eine Pille gegen Reizdarm erscheint uns aktuell unmöglich.

Wie haben es Menschen geschafft, gesund zu werden?

Wir haben ein Standard Verfahren entwickelt, mit dem sich viele Reizdarm-Patienten selbst geheilt haben. An sich ist es ganz einfach. Dabei ist es wichtig, auf die Probleme zu schauen und ganz einfach vorzugehen.

Die Probleme sind (laut unseren Klienten):

Daher braucht es diese Strategie:

  • Stresslindernde Entspannungstechniken und Hypnose;
  • Eine persönlich angepasste Darmsanierung mit natürlichen Präparaten;
  • Professionelle Begleitung in bekannten Stress-Situationen;
  • Gewichtsabnahme oder Stabilisierung des Gewichts;
  • Gesunde Bewegung und gute (angepasste) Ernährung.

Was geschieht dabei genau?

Es kommt zu falschen Vorannahmen darüber, was geschieht. Wir können nicht mehr normal leben, denn Stuhlgang und Angst prägen uns. Wir haben vielleicht schon schlechte Erlebnisse gehabt, aber wir haben auf jeden Fall immer genau dieses Empfinden und es belastet uns.

Wir brauchen also eine persönlich angepasste Anti-Stress-Strategie mit Begleitung bei unseren Alltagsproblemen, einer betreuten sowie angepassten Darmkur und eine Stabilisierung von Gewicht und Psyche. Dabei ist alles das natürlich und mehr Selbsthilfe als Therapie. Aber genau das ist wichtig und wird oft als schnell hilfreich erlebt. Wir haben wieder die Kontrolle, fühlen uns gut und frei – wir können wieder leben. Dazu müssen wir bereit und offen sein, aber wenn nicht, dann geht es eben auch nicht, etwas zu versuchen / zu verändern.

Klientenstimmen:

Jana (29) Danke für die Hilfe. Ich wusste nicht mehr, wie ich den Tag schaffen kann. In der Darmsanierung änderte sich das auf einmal ganz schnell. Es hätte mich doch jeder ausgelacht und auch mein Mann hat mich nicht verstanden. Ich hatte immer mehr Angst und war so unsicher – jetzt kann ich mich wieder frei bewegen und leben, wie ich es möchte.

Martin (37) Ich fühlte mich nicht mehr als Mann und habe ich total zurückgezogen. Gerade die persönliche Betreuung war wichtig, damit ich wieder im Alltag klarkomme. Danke für die schnelle Hilfe. Diese Darmkur war wirklich nicht lecker, aber verdammt hilfreich.

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