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Ist Trauerbewältigung durch Hypnose möglich?

Wie gehen wir damit um, wenn liebe Menschen versterben? Was können wir unternehmen und kann uns vielleicht die Hypnose helfen, leichter loszulassen und Abschied zu nehmen?

Wie gehen wir damit um, wenn liebe Menschen versterben? Was können wir unternehmen und kann uns vielleicht die Hypnose helfen, leichter loszulassen und Abschied zu nehmen?

Ist Trauerbewältigung durch Hypnose möglich?


Ist Trauerbewältigung durch Hypnose möglich?

Der Tod lieber Menschen betrifft uns immer. Das geschieht nicht nur zu dem Moment, oft schon vorher und natürlich auch an Jahrestagen und Gedenktagen. Wenn wir lieben und Abschied nehmen müssen, dann trauern wir auch. Das ist auch in Ordnung und ein ganz normaler Vorgang. Es wird irgendwann sicherlich in eine Depression führen können oder sogar – wen es ungelöst bleibt – zur Angst vor Menschen, die versterben könnten. Das kann so weit gehen, dass wir das Leben nicht mehr bewältigen können, weil Angst und / oder Depression beginnen, uns immer mehr zu lähmen.

Wann wird es zu viel Trauer?

Dann, wenn wir unser Leben nicht mehr im Griff haben, ist es schon lange zu viel. Das Problem ist, dass wir dies nicht bemerken. Zum einen sind wir schon „im Loch“ angelangt und zum anderen werden wir in diesem Fall zuerst einmal übermannt und rutschen dann immer tiefe in die Gefühle von Verlust, Traurigkeit, Angst, Einsamkeit und Verzweiflung, die uns dann immer mehr ergreifen. Wir haben daher oftmals nicht die Möglichkeit, notwendige Handlungen zu erkennen und werden daher nicht mehr aktiv. Es wird schlimmer, wir kapseln uns ab und werden einsam. Dabei brauchen wir die Freude als Gegenmittel der Trauer - natürlich in der passenden Dosierung.

Wie und wann hilft Hypnose bei Trauer?

Ein klares Ja und das in jedem Stadium. Präventiv tätig zu werden, ist dabei wunderbar. Das geht in mehreren Fällen.

Zum einen kann ich im Rahmen einer Hypnose Ausbildung bereits lernen, wie ich mich selbst und mein Umfeld beruhige. Diese kann man nicht nur mit Vorbildung besuchen, sondern es kann für jeden Menschen praktisch sein, die Grundzüge der Hypnose zu beherrschen.

Wenn wir wissen, dass der Tod uns besuchen könnte, weil ein lieber Mensch schwer erkrankt ist, dann können wir uns in Beratung und Begleitung der Trauer begeben und bereits vorausschauend dafür sorgen, dass wir künftige Ereignisse besser verkraften werden.

Sollten wir selbst betroffen sein von einer schweren Erkrankung oder (möglichen) Diagnose, dann ist es auch wichtig, dass wir uns darauf vorbereiten und uns entlasten. Viele Erkrankungen werden deutlich schlimmer durch unsere unkontrollierten Gefühle. Das ist auch nur zu verständlich, kann aber deutlich milder ausfallen, wodurch oftmals wunderartige Heilungen möglich oder begleitet wurden.

Ist ein Mensch in unserem Umfeld betroffen, dann ist es wichtig, sich hier zu sorgen und Hilfe zu ermöglichen. Ein guter Trick ist es, dass man sagt, man bräuchte selbst Hilfe und würde diese dann gerne gemeinsam in Anspruch nehmen.

Wer selbst betroffen ist und gerade im Tal der Traurigkeit und noch die Kraft besitzt, sich Hilfe zu holen, der kann in einer Beratungsstunde schon vieles klären und neue Hoffnung schaffen. Manchmal braucht es nur kleine Impulse oder einen Termin. Manchmal braucht es vielleicht mehr. Ein Versuch schadet dabei nicht, sondern hilft oftmals – und wir müssen nicht in der Trauer verbleiben, wenngleich wir sie durchleben müssen. Das muss aber nicht „auf die harte Tour“ geschehen.

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